Walddetektive

Grüne riesen verstehen.

Kunde: Deutsche Umweltstiftung

4-teilige Erklärfilm-Reihe über den Wald

1 x 12 min, 3 x 6 min | 2023 | 16:9 | 4K DCI

1. Phase: Briefing und Ideenfindung

Die Deutsche Umweltstiftung beauftragte uns als Filmagentur für ihr neues, innovatives Bildungsprojekt: Mit den „Walddetektiven“ sollen Schüler:innen der vierten bis sechsten Klasse den Wert des Waldes besser kennenlernen und die Möglichkeit erhalten, den Wald unmittelbar zu erleben. Vom Studium des Waldbodens bis zur detaillierten Untersuchung des Mikroklimas – jedes Experiment trägt dazu bei, ein besseres Verständnis und größere Wertschätzung für den Wald zu entwickeln. Die teilnehmenden hessischen Schulklassen werden dabei mit einer vierteiligen Erklärfilm-Serie unterstützt. Hierfür haben wir uns eine serielle Ausarbeitung mit einer Rahmenhandlung überlegt, in denen sich die junge Zielgruppe (9-12 Jahre) wiederfinden kann.

2. Phase: Konzeption

Ausgangspunkt der mehrteiligen Filmreihe ist die aufgeweckte Teenagerin Paula, die gerne neue Dinge ausprobiert. Versehentlich zerstört sie die Abschlusspräsentation der Mutter. Mit dem Anspruch dies rückgängig zu machen, bevor die Mutter etwas merkt, nimmt sie Kontakt mit einer Waldpädagogin auf. So ist sie nun selbst eine „Walddetektivin“. Eigentlich denkt Paula, dass sie etwas über den Wald weiß. Jedoch stellt sie fest, dass es im Wald noch viel mehr zu entdecken gibt. Neben dem Hauptfilm „Ökosystem Wald“, werden in drei weiteren Filmen die Themenbereiche Baumkunde, Biodiversität und Waldnutzung behandelt. Ausgewählte Inhalte werden in den Filmen mit animierten Illustrationen verdeutlicht. Zudem wurde für Spezialaufnahmen wie der Wald von oben oder der Wald in verschiedenen Witterungsbedingungen auf externes Stock Footage zurückgegriffen.

Filme anschauen

3. Phase: Produktion

Da vom Zeitpunkt der Zusage der Projektförderung Anfang Juni bis zur Abnahme der ersten beiden Filme Mitte August nur sechs Wochen lagen, hatte das Filmteam in kurzer Zeit viele Aufgaben zu erfüllen: In dieser Zeit wurden die Drehbücher verfasst, potenzielle Schauspielerinnen und Waldpädagog:innen gecastet, Verträge geschlossen, Wälder besichtigt, Drehgenehmigungen beantragt sowie Fahrzeuge und Filmtechnik angemietet. Für die Szenen im Wald wurden zwei Drehtage, für die Szenen im Büro von Paulas Mutter ein Drehtag angesetzt. Gedreht wurden die Filme mit einem Team aus Regie, Regieassistenz, Produktion, Kamera, Kameraassistenz, Ton, Licht und Set-Fotografie im Berliner Forst Müggelberge und in den Räumlichkeiten der Deutschen Umweltstiftung. Das Arbeitszimmer vom Paulas Mutter konnte für den Dreh überwiegend mit Original-Requisiten der Umweltstiftung ausgestattet werden. Für den fiktionalen Dreh wurde professionelle 4K Film- und LED-Lichttechnik mit Cine-Zoomobjektiven eingesetzt, sowie ein EcoFlow. Dabei handelt es sich um einen batteriebetriebenen Stromgenerator, mit dem im Wald ohne verfügbare Steckdose Akkus aufgeladen sowie unsere LED-Lichttechnik und eine Kühlbox betrieben werden konnte.

Dreh-Impressionen

100% klimaneutrale Filmproduktion

Der Produktionsprozess aller vier Filme erfolgte unter umfänglicher Beachtung der sozialen, ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit. Die Filmproduktion erfolgte zu 100% klimaneutral. Sichergestellt wird dies durch die Mitarbeit eines speziell für Green Filmshooting ausgebildeten Green Consultant, der die Filmproduktion von der Planung bis zur Realisation begleitet. Die Person sorgt dafür, dass die Grünen Mindeststandards der Bundesregierung eingehalten werden und achtet darauf, dass die Emissionen der Filmproduktion so gering wie möglich ausfallen. Für „Walddetektive – Grüne Riesen verstehen“ übernahm das unser Green Consultant Lara, die zum Abschluss der Filmproduktion einen Abschlussbericht mit den verbrauchten Emissionen (IST-Bilanz) vorlegte.

Walddetektive-Dreh für die Deutsche Umweltstiftung

4. Phase: Postproduktion

Im Montage-Prozess der Filme war die geringe Zeit bis zur Fertigstellung bei hoher Materialdichte eine weitere Herausforderung. Unsere Motiondesignerin Miriam erstellte parallel auf Basis der vier Drehbücher und einer VFX-Liste verschiedene Illustrationen, um das Wissen über den Wald anschaulicher zu vermitteln. Die Illustrationen wurden nach Abnahme durch unseren Kunden von Miriam animiert und schließlich von der Cutterin Nora in die Realfilm-Aufnahmen eingebettet.

Schließlich erfolgte die Farbkorrektur aller Filme mit Colorist Marcus im professionellen Colorgrading-Studio. Parallel dazu wurden die zahlreichen Dialoge zwischen der Schauspielerin Paula und den Waldpädagog:innen von unserem Tonmeister Alex angeglichen. Mit Musik und einem atmosphärisches Sounddesign mit natürlichen Soundkulissen von Wald und Natur wurden die Filme abgerundet und konnten pünktlich zum Schulbeginn veröffentlicht werden.

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