Bundespreis

Blauer Kompass 2024

Kunde: co2online, BMUV & UBA

5-teilige Portraitfilm-Serie über die fünf Preisträger:innen

5 × 3:30 min & 4 × 3:15 min | Deutschland | 2024 | 16:9 | 4K

1. Phase: Briefing und Ideenfindung

Der „Blaue Kompass 2024“ ist die wichtigste Auszeichnung in Deutschland im Bereich Klimavorsorge und Klimaanpassung. Der mit mit 25.000 Euro dotierte Preis wird jedes Jahr vom Bundesumweltministerium (BMUV) und dem Umweltbundesamt (UBA) für Projekte zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels vergeben.

Den Preisträger:innen soll neben dem Preisgeld auch ein Portraitfilm zu mehr Sichtbarkeit verhelfen. Für die Filmreihe sollten daher fünf Portraitfilme über die Preisträger:innen in den vier Kategorien entstehen: 1) Kommunen, 2) Private und kommunale Unternehmen, 3) Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie 4) Vereine, Verbände und Stiftungen. Ein fünfter Film entstand über den Preisträger des Publikumspreises.

2. Phase: Konzeption & Drehplanung

Die Filme der fünfteiligen Reihe sollten durch ein einheitlich gestaltetes Intro, Outro und Bauchbinden zwar einen seriellen Charakter erhalten, aber für sich alleine stehen können. Ziel der Filme sollte es sein, den Zuschauenden Mut zu machen und sie zum Nachahmen zu animieren. Dafür sollten die Projektverantwortlichen nahbar mit der Kamera begleitet werden. Drehorte, Protagonist:innen und der Fragenkatalog für die fünf Projekte wurden mit dem BMUV, dem Umweltbundesamt und unserem Kunden co2online vorab genau abgestimmt.

Filme anschauen

3. Phase: Produktion

Gedreht wurde mit einem Team aus Regie, Kamera und Kameraassistenz. Bereits bei der Produktionsplanung achteten wir darauf, die notwendigen Reisen und Transporte möglichst effizient zu organisieren. Die rund 3.200 Kilometer, die wir für unsere Drehs zurücklegen mussten, fuhren wir vollständig mit einem VW ID. Buzz. Das erforderte im Voraus, Ladestopps an Schnellladestationen entlang der Autobahn genau zu planen und in den Drehprozess einzubeziehen.

Eine Herausforderung war, fünf Projekte an unterschiedlichen Orten in Deutschland möglichst effizient zu planen. In einem ersten Drehblock ging es daher von Berlin nach Dormagen, weiter nach Rockenhausen und über Brandenburg schließlich wieder zurück nach Berlin. Den Dreh in Stuttgart legten wir mit einem anderen unserer Filmprojekte zusammen, das zur gleichen Zeit in der Region stattfand. So konnten wir zusätzliche An- und Abreisen vermeiden. Göttingen steuerten wir von Berlin separat an.

Für die Dreharbeiten setzten wir professionelle Kameratechnik in 4K, einen Kamera-Gimbal für bewegte Aufnahmen und Kamerafahrten sowie LED-Lichttechnik ein. Mit einer Drohne entstanden zusätzlich Luftaufnahmen in 4K, um den Zuschauenden einen Überblick über die jeweiligen Orte zu geben.Auch die Umweltwirkungen der Produktion bezogen wir in die Planung und Umsetzung der Filme ein. Unsere speziell für Green Filmshooting ausgebildete Green Film Consultant Sarah begleitete die Produktion und ermittelte die entstandenen CO₂-Emissionen des Filmprojekts. Zum Abschluss erstellte sie einen Abschlussbericht mit einer Ist-Bilanz der Produktion.

4. Phase: Postproduktion

Nach den Dreharbeiten wurde das Filmmaterial in der Postproduktion von unseren Cuttern Moritz und Arda zu fertigen Filmen verarbeitet. Das Intro und Outro im 3D-Raum und die Bauchbinden wurden von unserem Animationsdesigner Cristian unter Berücksichtigung des Corporate Designs des Blauen Kompasses grafisch gestaltet und anschließend animiert. Das Colorgrading aller Filme nahm unser Colorist Marcus in einem professionellen Colorgrading-Studio vor. Eine Herausforderung war dabei, die verschiedenenen Lichtstimmungen eines Drehortes bei einem Lichtwechsel aufeinander abzustimmen. Trotzdem sollte jeder der fünf Portraitfilme einen individuellen Stil erhalten.

Auf der Tonebene optimierte unser Tonmischmeister Alex die Interview-Sequenzen und die Musik. Alex schuf für die fünf Filme ein atmosphärisches Sounddesign mit natürlichen Soundkulissen von Natur und Innenräumen.

Die fünfteilige Portraitfilm-Serie wurde bei der Preisverleihung im Herbst 2024 im Bundesumweltministerium in Berlin zum ersten Mal präsentiert. Zusätzlich wurden die Filme auf Website und Social-Media-Kanälen von BMUV, UBA und den Preisträger:innen veröffentlicht.

Und was sagen die Kund:innen?